Chips

GenussVoll leben - Woche Drei

Genuss und Fastenzeit, (wie) passt das zusammen?

In unserem Alltag tun wir viele Dinge nebenher, zum Beispiel Chips essen beim Fernsehen. Nach dem Film ist auch die Chipstüte leer und wir haben selten bemerkt, wie das genau passiert ist.


Oder unser Tag ist eng getaktet, sodass wir durch den Tag mit (Online)Terminen und Erledigungen gehen, unsere Zeit so effektiv wie möglich ver – planen und dann am Abend atemlos auf dem Sofa sitzen und uns fragen: „Was war das für ein Tag?“


Es tut gut im Laufe des Tages, inne zu halten und zu genießen. Das kann eine Speise oder ein Getränk sein, ein Blick nach draußen, eine Zeit mit und für sich selbst. Besonders intensiv erlebbar wird das, wenn wir bewusst, mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen.
Welchen Duft hat der Kartoffelchip, wie klingt es, wenn ich darauf beiße, welchen Geschmack nehme ich wahr.


Oder ein Moment am offenen Fenster oder vor der Tür: wie ist die Temperatur draußen, spüre ich Wärme oder Wind auf meiner Haut, welche Geräusche nehme ich wahr, wie strömt die frische Luft in meine Lunge?


Beim Genießen kommt es nicht auf die Größe und den Zeitraum an, sondern darauf, sich mit den eigenen Sinnen zu verbinden und zu überlegen, was tut mir jetzt gut?


Heute einmal, morgen zweimal, am dritten Tag dreimal und so weiter. So sind es am Ende der Woche 28 Genuss-volle Gelegenheiten. Werden diese bewusst wahrgenommen, können sie mehr und nachhaltiger bereichern als 100 Dinge nebenbei.


 

Wortcloud

WortWahl prüfen - Woche Zwei

Täglich verwenden wir viele Worte.

Wir sind in verschiedener Weise und verschiedenen Bereichen mit anderen Menschen in Austausch. Vieles wird an- und ausgesprochen. Manche Dinge bleiben ungesagt, anderes wiederum wird zerredet. Die Worte im zwischenmenschlichen Kontakt können z.B. liebevoll gewählt, einfühlsam, freundlich, wohltuend, zielführend sein. Sie können aber auch verletzen, blockieren…


Hier setzt die Herausforderung für die zweite Woche der Fastenzeit an. Es geht darum, die eigenen Worte bewusst zu wählen und einzusetzen. Dies kann bedeuten: „Danke“ zu sagen für Dinge, die Sie sonst als selbstverständlich hinnehmen oder ein gezieltes Kompliment zu machen. Es kann aber auch heißen: Dinge, die schief liegen, klar(er) anzusprechen, d. h. Kritik ist einer guten Form zu äußern.


Hauptsache: Die Worte bewusst wählen und ihre Wirkung im Blick behalten.

Am ersten Tag einmal, am zweiten Tag zweimal, am dritten Tag dreimal usw. So haben Sie bis nächste Woche Dienstag insgesamt 28 Dinge bewusst kommuniziert und so ein bisschen mehr Klarheit geschaffen.


Die folgende Tabelle können Sie downloaden, um Ihre Umsetzung zu dokumentieren. Sie können die Tabelle auch für die Herausforderungen der kommenden Wochen nutzen. Sie kann Ihnen zur Übersicht dienen und zeigt an Ostern den Gesamterfolg…


 

Mülltonnen

FreiRaum schaffen - Woche Eins

Vermutlich haben Sie Dinge zu Hause, die Sie seit Jahren nicht mehr benutzen: Kleidung, die Sie nicht mehr tragen, Geschirr das im Schrank steht, Bücher, die nie mehr gelesen werden und und und...

Die Herausforderung für die erste Woche der Fastenzeit ist, sich von Dingen zu trennen. Sie können diese in einen Second-Hand-Laden geben, dem Altkleidercontainer zuführen, in die Mülltonne werfen.... Hauptsache: Entsorgen.


Am ersten Tag ein Gegenstand, am zweiten Tag zwei, am dritten Tag drei usw.

So haben Sie bis nächste Woche Dienstag insgesamt 28 Dinge entsorgt und so ein bisschen Platz geschaffen.


Die Tabelle, die Sie hier downloaden und für jede der kommenden Herausforderungen nutzen können, kann Ihnen dazu eine Hilfe sein - und an Ostern ein Zeichen des Erfolges...

 

Die bisher veröffentlichten "Gedanken zum Tag" finden Sie unter dem folgenden Link: