Kommen Sie gut durch diese Zeit!

 

Gedanken zum Tag... 28. März 2020


Einkaufsregale


 

Normalerweise habe ich einen gewissen Grundvorrat an Lebensmitteln für einige Tage zuhause und ergänze diesen regelmäßig durch frische Zutaten.

In dieser Zeit haben sich meine Einkaufsgewohnheiten geändert, um seltener aus dem Haus gehen zu müssen.


Am Montag überlegte ich, was ich für die nächsten ein bis zwei Wochen bräuchte, um den Grundvorrat aufzustocken. Ich machte mir eine (nicht allzu lange) Liste

und entschloss mich, gegen Abend in den Supermarkt zu gehen. Meine Hoffnung dabei war, dass ich die Aufforderung umsetzen könnte,

zum einen in den nächsten Tagen weniger aus dem Haus gehen zu müssen

und zum anderen durch die Wahl des Einkaufszeitpunkts auf nicht so viele Menschen zu treffen. Der zweite Punkt erfüllte sich.


Die Geschäfte waren fast menschenleer. Aber nicht nur das, die Regale waren auch leer.

Milchprodukte, Trockenhefe, frische Gewürze, Hygieneartikel und anderes fehlten größtenteils.

Das brachte mich ins Gespräch mit einer Verkäuferin, die mir sagte, dass alle diese Waren täglich kommen. Sie ergänzte ihre Aussage:

„Viele kaufen große Mengen. Wenn sie am frühen Vormittag einkaufen, haben Sie die Chance, die Sachen zu bekommen.

Sie müssen dann aber Menschenmaschen und manchmal fast schon Kämpfe aushalten.“


Diese Aussage ging mir am Abend noch länger durch den Kopf.

Was heißt es in diesen Tagen verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen und meiner und der Gesundheit anderer umzugehen?


Diese Fragen bleiben für mich aktuell, auch wenn der Schwalm-Eder-Kreis am Dienstag strengere Regelungen für die Anzahl von Kunden in Supermärkten

und auch gegen „Hamsterkäufe“ erlassen hat. Eine gewisse Bevorratung ist sicher sinnvoll, ein Horten nicht. Wenn jeder und jede, das kauft,

was für einen überschaubaren Zeitraum benötigt wird, könnten die Einkaufsanstürme am Vormittag vermieden werden und eine Verteilung auf den Tag stattfinden.

Damit könnte auch das Infektionsrisiko verringert werden.


Hinzu kommt, dass durch ein umsichtiges Verhalten bei den Einkaufsmengen eine unnötige Verschwendung von wertvollen Lebensmitteln vermieden würde.

Beides sind christliche Grundhaltungen, die meiner Meinung nicht nur, aber auch in einer solchen Krisenzeit helfen, das Leben verantwortungsvoll zu gestalten.

Achten wir gerade jetzt auf uns selbst, aber auch aufeinander!

 

Andrea Koucky


 

 
 
 
 
 

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geplante Veranstaltungen müssen leider entfallen... daher nur eine kleine Vorschau: